Praxis Dr. med. Hans-Dieter Schulte

Facharzt für Innere Medizin
Lungen- und Bronchialheilkunde
Allergiediagnostik

Kastanienallee 4, 21255 Tostedt
Tel. 04182 / 70 76 70

 

 

 
Gastroenterologische Diagnostik
     
 
 
 
 
 
 
 

   
 

Was ist eine Gastroskopie?
Die Magenspiegelung ist eine endoskopische Untersuchung des Magens. Mit einer speziellen Kamera können so Rachen, Speiseröhre, Magen und Teile des Zwölffingerdarms auf einem Monitor betrachtet werden.

Wann ist eine Magenspiegelung notwendig?
Zur Diagnose von folgenden Beschwerden:
- Sodbrennen
- häufige Schluckstörungen
- Oberbauchbeschwerden unklarer Herkunft
- langandauernde Übelkeit, Erbrechen, Brechreiz
- Magengeschwüre

Zur Behandlung von:
- Polypen
- Entfernung verschluckter Fremdkörper
- Endoskopische Blutstillung
- Behandlung von Einengungen

Wie läuft die Gastroskopie ab?
Das Gastroskop ist eine biegsamer Schlauch, an dessen Ende sich eine Kamera befindet. Das Gastroskop wird mit Gleitmittel und örtlichem Betäubungsmittel versehen und unter Schluckbewegungen in den Magen vorgeschoben. Durch Einblasen von Luft entfaltet sich der Magen. Dabei können Rülpser entstehen, die ganz normal sind.
Neben der Betrachtung der Organe können über das Gastroskop auch Gewebeproben (Biopsien) entnommen werden.

Was ist zu beachten?
Vor der Untersuchung sollte der Patient mindestens sechs Stunden nichts gegessen haben.
Die Untersuchung selber dauert nur wenige Minuten und ist kaum schmerzhaft. Auf Wunsch kann aber eine Beruhigungsspritze verabreicht werden. Danach darf man allerdings nicht aktiv am Verkehr teilnehmen.

 

   
  Was ist eine Darmspiegelung?
Über ein Endoskop kann der Arzt den Darm von innen betrachten und minimale chirurgische Arbeiten vornehmen, zum Beispiel Biopsien (Gewebeproben) entnehmen oder Polypen entfernen. Dazu wird ein 1,5 m langer, biegsamer Schlauch eingeführt, an dessen Ende sich eine Lichtquelle, eine Kamera, eine Spül- und Absaugvorrichtung und ein Arbeitskanal für die Biopsie-Entnahme befinden.

Wann ist eine Koloskopie notwendig?
Zur Diagnose von folgenden Beschwerden:
- Blutungen im Darm
- Änderung der Stuhlgewohnheiten
- Blut im Stuhl (positiver Hämoccult-Test)
- Unklare Schmerzen im Bauchbereich
- Tumorsuche und Krebsvorsorge
- Darmkrebs
- Dickdarmpolypen
- Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn)
- Divertikulitis

Wie läuft die Darmspiegelung ab?
Der Patient erhält meist ein beruhigendes Medikament. Der Arzt schiebt dann das Koloskop über den After in den Darm ein. Durch Einblasen von Luft bläht sich der Darm auf und lässt so eine bessere Sicht zu. Das Gerät kann bis zum Dünndarm vorgeschoben werden. Außerdem können jederzeit Gewebeproben entnommen werden.

Was ist zu beachten?
Am Tag vor der Untersuchung muss der Patient durch Einnahme eines Abführmittels den Darm reinigen. Anschließend muss er viel Flüssigkeit trinken. Am Morgen der Untersuchung darf er nichts mehr essen. Außerdem muss er eine große Menge (1-2 Liter) klarer Flüssigkeit trinken, so dass der Darm nur noch Flüssigkeit enthält.
Durch das eventuell verabreichte Beruhigungsmittel kann der Patient nach der Untersuchung nicht am Straßenverkehr aktiv teilnehmen. Bitte lassen Sie sich abholen oder nutzen Sie den Öffentlichen Personennahverkehr.

Welche Alternativen gibt es?
- Röntgenkontrastuntersuchung (hierbei ist keine Entnahme von Gewebeproben und Polypabtragung möglich)
- Computertomographie (CT, nur beim Radiologen)